PHYLIS MIT ALADIN & MARGOT 

NAME: Phylis Walting mit Quarterhorsestute Margot und Welsh Shetty Wallach Aladin

BERUF: Schülerin, Pferdetrainerin und Instagramerin von Caballos Salvaje (@salvaje_caballos)

WOHNORT: Luzerner Seetal/Schweiz

MOTTO: "Si confías en tu caballo, el también confía en ti, nunca abuses pero de esta confianza."/  "Wenn du deinem Pferd vertraust, vertraut es auch dir. Missbrauche dieses Vertrauen aber nie!"

Wie bist du auf den Namen Salvaje Caballos gekommen und was bedeutet er für dich?

​Phylis: "Salvaje Caballos ist spanisch und bedeutet Wilde Pferde. Meine damaligen Gründungspartnerinnen Mariana und Sabrina sind genauso wie ich fasziniert von wilden, freilebenden Pferden und selbst auch freie und ungezähmte Charaktere. Deswegen fanden wir, dass der Name ganz gut passt (lacht)."

Was fasziniert dich genau an wilden Pferden?

​Phylis: "Wildpferde sind einfach sich selbst. Sie sind nicht vom Menschen beeinflusst oder haben negative Erfahrungen gemacht. Sie kennen nur ihr Leben in der Natur und können frei entscheiden, was sie tun wollen und was nicht bzw. was für die Herde das Beste ist."

Was bedeutet für dich Freiheit im Umgang mit Pferden?

​Phylis: "Freiheit hat enorm viel mit Vertrauen zu tun. Ohne gegenseitiges Vertrauen können weder wir noch unsere Pferde wirklich frei sein. Das zeigt sich extrem gut in der Freiheitsdressur."

Welche Werte sind dir im Umgang mit Pferden wichtig?

Phylis: "Freundschaft und immer wieder Freiheit. Ich arbeite sehr gerne mit den Pferden und liebe auch lange und ausgedehnte Spazierritte in der Natur."

Wie würdest du den Charakter deiner beiden Pferde beschreiben und was hast du von jedem lernen dürfen?

​Phylis: "Aladin ist ein total frecher Knirps! Wenn es aber hart auf hart kommt, das liebste Pony der Welt, das auf dich aufpasst. Er verzeiht viele kleine Sachen sehr schnell, braucht aber beim Lernen seine Zeit. Deshalb hat er mir Geduld beigebracht. Margot ist das sturste Pferd, das ich kenne. Das macht den Umgang mit ihr manchmal sehr kompliziert. Sie wird sehr schnell wütend, wenn man nur etwas zuviel von ihr möchte. Deshalb habe ich durch sie gelernt, nur wenig und dies sehr fein mit ihr zu machen. Wenn ich so mit ihr arbeite, schenkt sie mir alles. Sie lässt mich auf ihr "rumturnen", geht mit mir wandern und ist für jeden Spass zu haben. Wenn ich sie nicht dränge, schenkt sie mir alles - kommt zu mir und lässt sich ganz fein schmusen und kuscheln."

Worüber bist du besonders glücklich, dass du es gemeinsam mit deinen beiden Pferden erreicht hast?

​Phylis: "Ich bin eigentlich auf alles stolz - unsere gemeinsame Entwicklung, was ich mit den beiden erreicht und erlebt habe. Von tiefer Freundschaft bis hin zu einem eingespielten Team ist alles dabei. Ich hab aus einem "dunklen" Pony ein total lebensfreudiges und "buntes" Pony machen können, das mir so sehr vertraut, dass es mir das Hinliegen schenkt. Mit Margot kann ich heute völlig frei ausreiten. Das macht mich so stolz auf sie und zum glücklichsten Menschen der Welt." 

 Fotos: Stephan Reber

Du hast dir die Freiarbeit selbst beigebracht. Wer inspiriert dich bei deiner Arbeit mit den Pferden?

​Phylis: "Mich inspiriert Kenzie Dysli sowohl in der Freiheitsdressur als auch in der Doma Vaquera. Dann bewundere ich noch Jean-Francois Pignon und auch Tanja und Bettina von NativeHorses für ihre tolle Arbeit und den Umgang mit den Pferden."

Welche Träume hast du mit deinen Pferden?

​Phylis: "Mein grosser Traum ist es einmal, bei der Equitana oder einer anderen Pferdemesse mit Pferden aufzutreten. Da Margot mit fast 30 Jahren langsam etwas kürzer treten darf, ist mein nächstes Ziel, mit einem jüngeren Pferd meine Fähigkeiten in der Doma Vaquera zu verfeinern. Deshalb bin ich auf der Suche nach einem neuen Pferd mit dem ich lernen und weiter wachsen darf."

 

Welchen Rat/Lebenstipp hast du für phili’s Follower?

​Phylis: "Zeit mit Pferden ist unendlich wertvoll. Also, versucht so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Gewinnt das Vertrauen eurer Pferde. Sie zahlen es 1000-fach zurück. Seid bereit, zu lernen und das Wichtigste: habt Spass an dem, was ihr tut."

 

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